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Estland

Estland mit Baby und Kind

Nicht überlaufene Sandstrände, ein funkelnder Sternenhimmel, Wildnis mit Elchen und Bären – so etwas gibt es noch in Europa? Ja und ob - in Estland!

Estland ist Abenteuer: Rauschende Wasserfälle, Hängebrücken und Wanderhütten in der Wildnis. Moorschuhwandern, Kajaken oder Bärenbeobachten.

Estland ist Meer: Über 1.500 Inseln, Sanddünen, Küsten mit Pinienwäldern, Fischerdörfer, flache Strände, steile Klippen und im Winter eine zugefrorene Ostsee.

Estland ist Familie: Von Waldspielplätzen bis zum Festival der fröhlichen Kinder in Pärnu. In Estland sind Kinder immer willkommen! Hier stört sich niemand an kleinen Kindern in Restaurants. Wen wundert’s: Laut einer Studie von UNICEF ist Estland eines der familienfreundlichsten Länder Europas.

Weitere Gründe nach Estland zu reisen findet ihr weiter unten.
Schon Feuer und Flamme? Kontaktiert uns und wir besprechen eure Reisepläne!

Setomaa mit Kind - Heiko Kruusi Estland mit Kindern bereisen - Aron Urb
Estland mit Baby - Stina Kase

Reiseideen Estland

Unsere Estland-Tipps für Familien

Das solltet ihr wissen

In Estland wird mit Euro bezahlt.
Schnelles LTE ist überall in Estland verfügbar. Sogar im tiefsten Moor!
Mit der „fünften Jahreszeit“ ist nicht etwa der Fasching, sondern die Zeit der Schneeschmelze gemeint. Besonders in Westestland sind dann einige Regionen überschwemmt und Flüsse verwandeln sich in reißende Ströme.

Anreise nach Estland

Mit dem Auto – wenn ihr die lange Anreise nicht scheut.
Mit der Fähre - es gibt keine Direktverbindungen ab Deutschland, aber z.B. via Helsinki/Finnland.
Mit dem Flugzeug – Direktflüge nach Tallinn gibt es ab mehreren deutschen Flughäfen.
Flug und Fähre – Möglich ist auch eine Anreise/Rückreise über Helsinki. Von dort könnt ihr in nur 2,5 Stunden mit der Fähre nach Tallinn übersetzen.

Estland mit Kindern - wohin?

Nordestland

Tallinn mit Kindern: Aussichtspunkte finden eure Kinder langweilig? Dann erzählt ihnen von Steven, der Silbermöwe. Steven ist nämlich der Start Tallinns und an den Aussichtspunkten Kohtuotsa und Patkuli wird er besonders oft gesehen. Und ja, natürlich gibt es nur DEN einen Steven. Und natürlich hat er einen eigenen Hashtag.
Von der Aussichtsplattform könnt ihr auch gut zu den Gegensätzen Tallinns starten: der historischen Altstadt und. dem hippen Szeneviertel Kalamaja, dem quirrligen Hafenviertel Noblessner und dem ruhigen und grünen Kadriog-Viertel.

Nationalpark Alutaguse mit Kindern: In den kargen Sumpfgebieten des Nationalparks im Nordosten Estlands gibt es sie noch: die Wildnis. Hier leben nur sehr wenige Menschen. In Iisaku gibt es eine kleine Siedlung und ein Heimatmuseum, das die russische Prägung der Region zeigt. Der Hauptgrund für einen Besuch der estnischen Taiga sind jedoch die hier lebenden Bären. In speziellen Beobachtungshütten könnt ihr die Tiere mit etwas Glück nur einige Meter entfernt sehen. Was für ein Abenteuer!

Nationalpark Lahemaa mit Kindern: Von Tallinn aus gut zu erreichen gibt es hier estnische Landschaften kompakt: steinige und sandige Strände, Moore, Wälder, Flüsse und Eiszeitfindlinge. Die Region ist auch eines der größten Wald-Schutzgebiete Europas. Hier sind Elche, Luchse, Bären und Füchse zuhause.

  • Beste Reisezeit für Estland

    Estland ist geprägt von langen, kalten Wintern und kurzen Sommern. Der Winter beginnt etwa Mitte Oktober und kann sich bis Mitte April ziehen. Die Tage sind dann kurz, es fällt viel Schnee und die Ostsee friert in Küstennähe zu.

    Ab Mai steigen die Temperaturen langsam an. Die Frühsommer- und Sommermonate eigenen sich am besten für eine Reise. Am wärmsten ist es im Südosten Estlands. Während der Mittsommerzeit im Juni ist es täglich rund 19 Stunden lang hell.

    Bärenbeobachtung: Die beste Zeit, einen Bären zu beobachten ist Mai/Juni und September/Oktober. Im Winter halten die Bären Winterschlaf.

  • So bucht ihr bei uns

    Wir beantworten eure wichtigsten Fragen rund um die Buchung eurer Familien- und Elternzeitreise.

Die estnischen Inseln

Saaremaa mit Kindern: Die "Mühleninsel" ist eine richtige Ferieninseln. Vor allem der Strand von Kuressaare ist dank flachem Wasser und Spielplätzen bei Familien sehr beliebt.
Muhu mit Kindern: Alles andere als flach ist die Üügu Steilküste auf Muhu. Typisch für die Insel sind außerdem mit „magischen“ Symbolen bemalte Türen.
Hiiuma mit Kindern: Hier seid ihr richtig, wenn ihr gerne in der Natur unterwegs seid. Und wenn ihr Leuchttürme mögt. Für Kinder ebenfalls spannend: Robben-Beobachtungstouren.
Kihnu mit Kindern: Die Insel ist für ihre motorradfahrenden Frauen in traditionellen bunten Röcken bekannt. Auf dem 23km langen „Kihnu Reesuratas“ könnt ihr die Insel per Fahrrad entdecken (Räder können vor Ort geliehen werden).

Westestland

Pärnu mit Kindern: Pärnu ist der Sommerhotspot Estlands. Da das Wasser in der Bucht seicht ist, erwärmt es sich schneller und ist damit perfekt für Familien. Am Strand gibt es Spielplätze und Cafés. Außerdem findet ihr in Pärnu Abenteuerparks, Freibäder, Museen und weitere Familienattraktionen.
Nationalpark Soomaa: Im Kontrast zum Strand in Pärnu stehen die Moorgebiete des Nationalparks, die bei Schneeschmelze im Frühjahr komplett überschwemmt werden.

Südestland

Tartu mit Kindern: Unbedingt besuchen: Das Wissenschaftszentrum AHHAA in Tartu. Hier darf experimentiert und mitgemacht werden. Wissen wird hier nicht (nur) durch lesen und lernen vermittelt sondern vor allem durch Ausprobieren.

Estland mit Baby

Babynahrung: gibt es in Supermärkten, unter anderem Hipp, Babyvita und estnische Marken.
Windeln: Pampers und estnische Marken bekommt ihr ebenfalls in allen Supermärkten und oft auch in kleinen Lebensmittelläden.
Kinderstühle: So gut wie alle Restaurants bieten Kinderstühle und oft auch Kindermenüs an.
Kinderwagen oder Trage: Für das Kopfsteinpflaster in Tallinns Altstadt ist eine Trage besser geeignet. Sonst kommt ihr auch mit dem Kinderwagen gut zurecht. Viele der Moorwanderwege sind mit Holzplanken angelegt und kinderwagengeeignet.

Estland im Wohnmobil

Autobahnen gibt es in Estland keine. Einige kleinere Nebenstraßen können ungeteert sein und für (Miet-) Wohnmobile daher ungeeignet. Bitte fahrt auch nicht mit dem Wohnmobil in die Tallinner Altstadt!

Wildcampen: Das freie Campen wird relativ locker gesehen. Außerhalb von Ortschaften darf man auf Parkplätzen mit dem Wohnmobil über Nacht stehen bleiben. In Nationalparks sollte nicht übernachtet werden.
Campingplätze: Viele einfache Stellplätze sind an Gästehäuser oder Ferienparks angeschlossen. Voll ausgestattete Campingplätze waren in Estland lange eher die Ausnahme. Mittlerweile gibt es aber ein immer größeres Angebot. Die Campingplätze sind in der Regel von Mai bis Oktober geöffnet.

Estland im Wohnmobil - Margus Kontus Ferienhaus Muhumaa  - Aron Urb
Tallinn Altstadt - Kaupo Kalda

Wandern mit Kind in Estland

Die Esten lieben das Wandern. Zusammen mit Freunden oder der Familie werden Beeren gepflückt und Pilze gesammelt. Überall im Land gibt es ausgewiesene Wanderwege durch Kiefernwälder und (Hoch-) Moore.
„Alle Wege in Estland führen ins Moor“ sagen die Esten. Und wer nicht auf befestigten Holzpfaden durchs Moor laufen möchte, der kann eine geführte Moorschuhwanderung ausprobieren. Ein besonderer Spaß auch für etwas größere Kinder! Weitere Wanderungen, mit denen ihr eure Kinder sicherlich locken könnt sind Touren mit Huskys, ein Biberpfad oder eine Tour zu sagenumwobenen Blauquellen.

Nachhaltig reisen in Estland

In Estland wurde der „World Clean Up Day“ ins Leben gerufen. Auch im Tourismus setzen die Esten schon an vielen Stellen auf Nachhaltigkeit: Von Hybridfähren über Fahrradleihstationen bis zu zertifizierten Anbietern von Ökotourismus. Im Naturhaus Tartu werden Kindern (und Erwachsenen) spielerisch Themen rund um den Naturschutz nahegebracht.

Alle Fotos: Visit Estonia

Lasst uns gemeinsam eure Estlandreise planen!