Fünf Ziele für eure Elternzeitreise in Europa

Ihr plant eine Elternzeitreise in Europa? Wir haben fünf Ziele für euch ausgesucht, die sich für eine Reise mit Baby prima eignen.
Wir geben euch praktische Tipps, wie ihr die Länder am besten bereist (z.B. mit dem Wohnmobil), wann die beste Reisezeit ist und wieviel Zeit ihr einplanen solltet.

Ihr möchtet eine längere Elternzeitreise machen? Auch kein Problem! Wir geben euch Empfehlungen, welche Länder ihr besonders gut kombinieren könnt.
Und natürlich gibt es zu jedem Land noch einen persönlichen Tipp von uns.

1. Elternzeitreise Deutschland

Zugegeben, bei der Reiseplanung übersehen wir oft, was direkt vor unserer Haustüre liegt. Die Reisebeschränkungen haben jedoch dazu geführt, dass Urlaub in Deutschland ein kleines Revival erlebt hat. Und das völlig zu Recht!

Dabei sprechen wir nicht von überfüllten Ostseestränden oder bayerischen Ferienregionen. Vielmehr geht es um die Gegenden, die weniger bekannt sind und mindestens genauso schön. Wie wäre es mit dem Altmühltal, dem Münsterland, der Hallertau, Brandenburg, der Eifel, dem Spreewald?

Gebt eurem Heimatland eine Chance – Abenteuer gibt es auch hier zu erleben. Wir sind sicher, ihr werdet ein paar Mal denken: „Das sieht hier ja aus wie in XY.“ Und das ganz ohne fliegen und Jetlag!

Unsere Tipps für eure Deutschlandreise mit Baby

Das gibt es nur hier: Die völlig unterschätzte Vielfalt! Wattenmeer und Almwiese, Seenplatte und wilder Wald, Großstadt und Bauernhof, Weingebiet und Biergarten, Knödel und Fischbrötchen - ihr versteht was ich meine?

Beste Art zu reisen: Im Wohnmobil – einräumen und los geht's. Mit dem Zug – besonders klimafreundlich. Oder natürlich mit dem eigenen Auto und vorgebuchten Ferienhäusern.

Beste Reisezeit: Immer! Wenn ihr könnt bestenfalls außerhalb der jeweiligen Schulferien, das ist viel entspannter.

So viel Zeit solltet ihr einplanen: Das schöne ist - von der einwöchigen Kurzreise bis zur mehrwöchigen Elternzeitreise ist alles möglich. Vielleicht auch als „Testlauf“ vor einer größeren Reise?

Großer Vorteil: Ihr könnt quasi direkt vor der Haustüre starten. So könnt ihr entspannt packen und zudem ohne Flieger reisen. Spart zum einen Vorbereitungsstress, zum anderen reist ihr klimafreundlicher. Für die erste Reise mit Kind seid ihr auf der absolut sicheren Seite: ihr kennt euch aus, seit gut versorgt und es gibt keinerlei Sprachbarrieren (vom Niederbayerischen / Schwäbischen / Sächsischen einmal abgesehen...).

Kombinierbar mit: Jedem Nachbarland ringsum – ihr habt die Wahl! Am besten vorab über Ferienzeiten informieren und diese wenn möglich vermeiden.

Unser Tipp: Warum nicht einen Themen-Roadtrip starten? Von der Nordsee an den Bodensee. Deutschlanddurchquerung von West nach Ost. Bundesland-Hauptstadt-Hopping. Entlang der Deutschen Alpenstraße. Oder entlang der Deutschen Milch- und Käsestraße (gibt’s wirklich!)

Mit Baby in Deutschland unterwegs - hier gibt's mehr Infos:
Deutschland mit Baby und Kind
Unsere Blogposts zum Reiseland Deutschland


Elternzeitreise Deutschland
Elternzeitreise Deutschland

2. Elternzeitreise Estland

Vielleicht seid ihr überrascht, Estland hier in der Liste zu finden. Denn das kleine Land im Baltikum steht nicht oft in den Top 5 Reisezielen. Warum eigentlich nicht? Aber umso besser. So könnt ihr hier noch nicht überlaufene Sandstrände und echte Wildnis finden. Vielleicht behaltet ihr den Tipp lieber für euch, ok?

Estland ist super familienfreundlich. Hier stört sich niemand an Kindern, auch nicht im Restaurant. Im Sommer gibt es viele Veranstaltungen für Familien. Die Städte Tallinn und Tartu sind überschaubar, charmant und gut zu Fuß mit Baby in der Trage zu erkunden.

Aber natürlich ist es vor allem die estnische Natur, die das Land so einzigartig macht. Moore, Wälder, Inseln, Wasserfälle, Steilküsten und Sanddünen – ganz schön viele Kontraste für ein so kleines Land. Apropos kleines Land: Ihr könnt fast alle Ziele innerhalb Estlands in maximal drei Stunden mit dem Auto (oder Wohnmobil) erreichen. Die kurzen Strecken sind ideal für eine Reise mit Baby und Kleinkind.

Unsere Tipps für eure Estlandreise mit Baby

Das gibt es nur hier: Perfekte Internetverbindung mitten im Moor.

Beste Art zu reisen: Im Wohnmobil oder mit einem Mietwagen. Wer viel Zeit mitbringt kann per Fähre über Finnland anreisen. Ansonsten mit dem Flieger bis Tallinn.

Beste Reisezeit: Ab Mai wird es langsam wärmer, bis September sind die Temperaturen dann angenehm. Im Juni ist es bis zu 19 Stunden hell.

So viel Zeit solltet ihr einplanen: Mindestens 2 Wochen.

Großer Vorteil: Estland hat (noch) keine Probleme mit Overtourism.

Kombinierbar mit: Lettland & Litauen oder aber Finnland – in nur zweieinhalb Stunden seid ihr mit der Fähre von Tallinn aus in Helsinki.

Unser Tipp: Nehmt euch Zeit für ausführliches Inselhopping von Saaremaa über Muhu, Hiiuma und Kihnu. Die Inseln sind einfach per Fähre zu erreichen. Wer Wildnis mag ist im Nationalpark Alutaguse richtig.

Mehr Infos zu Estland:
Estland mit Baby und Kind


Elternzeitreise Estland
Elternzeitreise Estland

3. Schottland

Für eine gelungene Reise braucht man Sonne, Strand und Meer? Sagen wir mal so, Meer geht immer. Aber wildes Wetter (mit Sonne zwischendurch), Pfützen, Lochs und felsige Küsten können auch sehr viel Spaß machen! Eine Regennacht im Wohnmobil ist außerdem sehr gemütlich. Was das Packen angeht, müsst ihr eben auf alles gefasst sein. Von den Sommerklamotten über die Regenausstattung darf alles mit. Positiver Effekt des schottischen Klimas: Die vielen grünen Wiesen sind ideal zum Krabbeln oder erste Schritte machen.

Schottland eignet sich prima als Ziel während der Elternzeit. Die Anreise ist einfach, die Strecken überschaubar. Beim Planen eures Roadtrips solltet ihr die Entfernungen trotzdem nicht unterschätzen. Oft sind die Straßen kurvenreich und schmal, sodass ihr langsamer unterwegs seid. Lieber etwas mehr Zeit einplanen.

Unsere Tipps für eure Schottlandreise mit Baby

Das gibt es nur hier: Die liebenswerten schottischen Hochlandrinder. Mit ihrem zottigen rostroten Fell und ihren markanten Hörnern instagramisieren sie jedes schottische Landschaftsfoto.

Beste Art zu reisen: Entweder in einem Wohnmobil unseres kleinen, persönlich geführten Wohnmobilvermieters oder im Mietwagen mit Unterkunft in gemütlichen Ferienhäusern.

Beste Reisezeit: Für einige Regionen Schottlands empfiehlt es sich, die Hochsaison (Mitte Juli bis Ende August) zu meiden. Das gilt unter anderem für die Isle of Skye und Edinburgh. Lieber im Mai/Juni oder September reisen.

So viel Zeit solltet ihr einplanen: Mindestens 10 Tage, besser mehr.

Großer Vorteil: Ihr könnt euch mit Englisch verständigen. (Auch wenn man sich an das schottische Englisch gewöhnen muss)

Kombinierbar mit: Irland oder dem Rest Großbritanniens (Wales können wir zum Beispiel sehr empfehlen).

Unser Tipp: Eine Anreise mit der Fähre ist einfach, ein Erlebnis an sich und umweltfreundlicher als fliegen.

Hier könnt ihr weiterlesen übers Reisen mit Baby in Schottland:
Schottland mit Baby und Kind

Elternzeitreise Schottland
Elternzeitreise Schottland

4. Dänemark

Ihr mögt Berge? Dann seid ihr in Dänemark falsch. Wenn ihr allerdings Meer mögt, seid ihr goldrichtig. Zugegeben, die Wassertemperaturen sind nicht karibisch. Die Strände mit ihren weiten Dünenlandschaften können es aber durchaus mit der internationalen Konkurrenz aufnehmen.

Besonders an der Nordsee habt ihr richtig Platz, da die Strände lang und sehr breit sind. Obendrein geht es größtenteils sehr flach ins Wasser – perfekt für Kleinkinder. Und wenn ihr eher Typ Ostsee seid ist‘s auch kein Problem – lässt sich prima kombinieren. Nirgendwo in Dänemark ist man weiter als 50km vom Meer entfernt.

Unsere Tipps für eure Dänemarkreise mit Baby

Das gibt es nur hier: Eine Buslinie, die über den Strand führt (und da der Strand sooooo breit ist fällt es nicht weiter auf).

Beste Art zu reisen: In einem gemütlichen Ferienhaus wohnen, die Gegend erkunden und entspannen! Vielleicht auch zwei verschiedene Häuser auswählen und zwischendurch umziehen.

Beste Reisezeit: Eigentlich immer. Wer es wärmer mag Mai bis September.

So viel Zeit solltet ihr einplanen: Mindestens eine Woche, besser zwei oder mehr. Oft werden Ferienhäuser nur wochenweise vermietet.

Großer Vorteil: Kurze Distanzen, selbst wenn ihr von der Nord- an die Ostseeküste wechseln wollt seid ihr nur 1-2 Stunden unterwegs. Ideal mit kleinen Kindern!

Kombinierbar mit: Schweden (via Öresundbrücke) oder Norwegen (mit der Fähre)

Unser Tipp: Viele dänischen Strände sind sehr breit und flach und daher perfekt für kleine Kinder. Wir können besonders die Insel Fanø empfehlen.

Hier könnt ihr weiterlesen übers Reisen mit Baby in Dänemark:
Dänemark mit Baby und Kind

Elternzeitreise Dänemark
Elternzeitreise Dänemark

5. Schweden

So einiges spricht für Schweden als Ziel für eine Elternzeitreise.

Ihr findet dort auch im Sommer babygerechte Temperaturen - warm genug für kurze Hosen, aber nie so heiß wie am Mittelmeer.
Ihr seid gut versorgt, die Infrastruktur ist bestens, das Gesundheitssystem funktioniert und die Schweden sprechen sehr gutes Englisch, sodass ihr euch überall verständigen könnt. Zudem sind (Klein-) Kinder in Schweden überall willkommen. Es gibt Hochstühle in Restaurants und keiner guckt, wenns mal lauter wird. Stillen in der Öffentlichkeit ist auch kein Problem.

Und noch dazu haben wir als Eltern doch automatisch das Gefühl von unbeschwerten Sommerferien, wenn wir die typische Astrid-Lindgren-Landschaft mit ihren bunten Holzhäusern sehen, oder?

Unsere Tipps für eure Schwedenreise mit Baby

Das gibt es nur hier: Die Schweden wissen, wie das süße Leben geht und treffen sich regelmäßig zum „Fika“. Ein Kaffeekränzchen mit Kaffee, süßem Gebäck und einem kleinen Schwätzchen.

Beste Art zu reisen: In Schweden gibt es eine große Auswahl an nordisch-gemütlich eingerichteten Häusern. Dank guter Fährverbindungen könnt ihr im eigenen Auto anreisen. Alternativ könnt ihr Schweden natürlich auch im Wohnmobil entdecken. Rund 550 Campingplätze warten auf euch.

Beste Reisezeit: Ab Mai bis September. Wenn ihr mit den kurzen Tagen klar kommt natürlich auch der Winter – ein ganz eigenes Reiseerlebnis.

So viel Zeit solltet ihr einplanen: Mindestens zwei Wochen, wenn ihr Schweden richtig kennenlernen möchtet länger!

Großer Vorteil: Schweden ist super babyfreundlich. Wickelräume gibt es überall (auch für Väter zugänglich), Babys werden überall mit hingenommen und oft gibt es spezielle Kinderwagenparkplätze.

Kombinierbar mit: Dänemark (zum Beispiel als Rundreise mit Hinfahrt über die Öresundbrücke und Rückreise mit der Fähre) oder Norwegen

Unser Tipp: Drogerien wie bei uns gibt es in Schweden nicht. Babynahrung und Windeln bekommt ihr im Supermarkt.

Hier könnt ihr weiterlesen übers Reisen mit Baby in Schweden:
Schweden mit Baby und Kind

Elternzeitreise Schweden
Elternzeitreise Schweden

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